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Presseverein Münster-Münsterland e.V. Im DJV-Landesverband Nordrhein-Westfalen
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Der Presseverein Münster-Münsterland wünschte sich zum 100. Geburtstag eine
Standortbestimmung. Und er bekam sie. Mit einem Festakt im münsterschen Erbdrostenhof feierte der Presseverein seinen 100. Geburtstag am letzten Samstag im Oktober. An direkten Worten fehlte es nicht während der
Feierstunde zum Ende des Jubiläumsjahres mit rund 140 Mitgliedern, DJV-Vertretern, Politikern aus dem Münsterland und Vertretern von Unternehmen aus der Region. Gastgeber wie Gäste nutzten die Gelegenheit, um
offen über die Lage des deutschen Journalismus zu sprechen. Journalisten, Politiker und Wissenschaftler verloren dabei das Münsterland aber nicht aus den Augen.
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“Einhundert Jahre. Das ist doch auch schon eine ordentliche Leistung. Das macht
Eindruck - besonders auf uns Journalisten, die wir eher rastlos für den Tag leben, schreiben und produzieren“, begrüßte der Vorsitzende Werner Hinse die Gäste im historischen Festsaal des Erbdrostenhofs im
Namen des Vorstands des Pressevereins, der die Veranstaltung seit Monaten vorbereitet hatte. „Wir wollten dieses Jahr eigentlich nur unser 60-jähriges Bestehen feiern. Denn wir wussten es nicht besser“, gestand
der Vorsitzende zu Beginn den geladenen Gästen, darunter als Hausherr der LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch, Regierungspräsident Dr. Peter Paziorek, DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken, der Landesvorsitzende des
DJV, Helmut Dahlmann, und als Festredner der streitbare Professor Dr. Achim Baum von Fachhochschule Osnabrück. Mit Dr. Benedikt Hüffer begrüßte Hinse auch einen der größten journalistischen Arbeitgeber der
Region. “Aber dann haben wir Anfang des Jahres erfahren, dass der Presseverein bereits 1906 gegründet worden war. Deshalb stehen wir nun in einer einhundertjährigen Tradition, der wir uns als Verein und
Journalisten noch richtig bewusst werden müssen.“ Und der Festakt könne Zeit für eine Standortbestimmung des Pressevereins bieten.
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Wie weit die Probleme heutiger Journalisten in Zeiten von Newsdesks und
globalisierter Kommunikation von der Gründerzeit des Pressevereins entfernt sind, zeigt sich schnell. Denn Zeitungsredakteure stellten 1906 die acht Gründer, heute sind in dem Verein rund 450 Mitglieder in
diversen Medienberufen in der Region tätig. Hinse stellte heraus, dass die Kernaufgabe des Pressevereins seit 100 Jahren die gleiche sei: „Lobbyismus“. Wie das umgesetzt werde, darauf hat bislang noch jede
Vereinsgeneration ihre eigenen Rezepte gefunden. Was sich in dem Jahrhundert nicht grundlegend geändert habe, sei das schlechte Image des Berufs unserer Mitglieder. Lesern, Hörern und Zuschauern müsse immer
wieder deutlich gemacht werden, dass es Journalistinnen und Journalisten seien, die ihnen präzise Informationen und Wissen für ihr Handeln beschaffen. Und dass unabhängige und vielfältige Berichterstattung ein
hohes Gut sei, “wenn auch leider zurzeit ein sehr gefährdetes“. Hinse wiederholte die bereits auf der Pressekonferenz eine Woche zuvor in Münster herausgestellte Position des Vereins: „Journalistinnen und
Journalisten sind nicht verzichtbar in unserer Demokratie. Genauso wenig ist es der Presseverein. Wir stehen zu unserer verantwortungsvollen gesellschaftlichen Aufgabe – auch für Münster und das Münsterland.“
(Werner Hinses Rede als PDF)
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Als “gern gesehener Gast in Münster“ wurde der Vorsitzende des Deutschen
Journalisten-Verbands, Michael Konken, begrüßt. In seinem Grußwort lobte er den Presseverein als “Leuchtturm“ für lokales Engagement und verwies auf den Einsatz des Pressevereins und seiner Mitglieder beim
skandalösen Redaktionstausch bei der Münsterschen Zeitung im Januar dieses Jahres. Doch er stellte diese Ereignisse am Ende eines Schnellexkurses durch die deutsche Pressegeschichte in einen großen Zusammenhang:
“Pressefreiheit ist für viele zu einem Ärgernis geworden.“ Konken forderte von Politik und Gesellschaft: “Hände weg von bewährten Strukturen. Hände weg von weiteren Eingriffen in die Meinungsfreiheit der
freien Presse, die sonst letztlich die Demokratie ins Wanken bringen würden.“
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Journalisten nahm Baum in die Pflicht, weiterhin als “Agenten der
Öffentlichkeit“ zu arbeiten. Denn “es gibt eine stillschweigende Verabredung zwischen Journalisten und ihrem Publikum. Sie lautet: Ich erwarte von einem journalistischen Kommunikationsangebot, dass es mich dazu
verleitet, mich selbst zu überraschen, dass ich ein anderer bin, nachdem ich es in Anspruch genommen habe. Und diese Veränderung will ich als Leser, Zuschauer oder Hörer selbst – in meinem eigenen Kopf –
gemacht haben.“ Dies sei ein “Lernprozess mit unbestimmtem Ausgang“, der möglicherweise die Überzeugungen und Wertorientierungen ändere. Das sei die Aufgabe des Journalismus in einer demokratischen
Öffentlichkeit – und “nicht weniger“.
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Reimar Bage stellte den Gästen den Jubiläumsband “Unser Beruf: Informieren“
vor, der aus Anlass des 100-jährigen Bestehens aufgelegt worden war und nun allen Pressevereinsmitglieder zugeht (hier die PDF-Version zum Herunterladen). Verdiente und erfahrene Mitglieder wie
Maria Urbancyzk, Reimar Bage, Günter Graf, Alfred Große Hüttmann, Adolf Johannterwage und Hans Lok hatten sich auf die Suche gemacht, um für alle Mitglieder und die interessierte Öffentlichkeit zu
dokumentieren, was münsterländische Journalisten in den vergangenen 100 Jahren bewegt hat. Hinse dankte den Inserenten und Sponsoren. Ohne sie und das Engagement des münsterschen Dialog-Verlags hätte “dieses
kollektive Rückbesinnen im Presseverein nicht publiziert werden können“. Die ersten Exemplare des neuen Buches überreichte Reimar Bage an die Mitglieder Heinz Renk, Hubert Knaup und Franz Matusczyk mit mehr als
50 Mitgliedsjahren und an das Neumitglied Malte Dedecek von Radio RST in Rheine. Bundesvorsitzender Michael Konken überreichte Knaup und Renk die DJV-Ehrennadel in Golf für 50-jährige Mitgliedschaft im DJV.
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Von Pressevereins-Schatzmeister Andreas Große Hüttmann erhielt der Chef des
DJV-Unterstützungsvereins, Sven Hamann, eine Spende des Pressevereins überreicht. Der Verein greift Kolleginnen und Kollegen und deren Angehörigen finanziell unter die Arme, die durch die immer gröber werdenden
Maschen unseres sozialstaatlichen Hilfsnetzes zu fallen drohen, wie Große Hüttmann herausstellte. Hamann sammelt seit Jahren beharrlich für diesen Verein. Auf dem Empfang füllte sich das Sparschwein am DJV-Stand
im Foyer des Erbdrostenhofs auch noch weiter. Der eigentliche Festakt endete nach gut eineinhalb Stunden mit einem plattdeutschen Kommentar des Vorsitzenden Hinse, der angesichts der Schwierigkeiten der Medienbrache
trotzig-münsterländisch klang: „We schriff, de bliff.”
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18.10.2007 - Der Presseverein Münster-Münsterland ist 100 Jahre alt geworden.
1906 wurde der Verein von Franz Zons, einem Chefredakteur der Münsterschen Zeitung, sowie den Journalisten Dr. Friedrich Castelle, Rudolf Strietholt und Paul Koene mitgegründet. Dieses Ereignis wird zum Ende des
Jubiläumsjahres am Samstag, 27. Oktober 2007, im münsterschen Erbdrostenhof mit einem Festakt gefeiert. Dazu sind alle 450 Mitglieder des Pressevereins und Vertreter des öffentlichen Lebens der Region eingeladen.
„Es ist ein Jahrhundert her, dass Journalisten sich erstmals in ihrem Beruf organisierten. Das macht Eindruck auf uns, gerade weil wir in unserem Beruf eher rastlos für den Tag leben, schreiben und
produzieren“, erklärte der Vorsitzende des Pressevereins, Werner Hinse, im Vorfeld des Festaktes am Donnerstag (18. Oktober 2007) vor der Presse in Münster. Die Aufgabe des Pressevereins Münster-Münsterland
habe sich aber in den 100 Jahren nicht verändert, so Hinse weiter. „Wir sind die Lobbyisten für alle Journalistinnen und Journalisten und den Journalismus in der Region. Denn Journalisten sind nicht verzichtbar.
Sie haben eine verantwortungsvolle gesellschaftliche Aufgabe.“ Dabei haben die in der Region lebenden und arbeiteten Journalistinnen und Journalisten einen starken Partner an ihrer Seite: Der im Deutschen
Journalisten-Verband (DJV) eingebundene Presseverein Münster-Münsterland engagiert sich in dem Berufsverband und der Gewerkschaft auf Landes- und Bundesebene für die Interessen seiner wachsenden Mitgliederzahl.
Welch ein hohes Gut für die Demokratie eine unabhängige Berichterstattung und die Pressefreiheit sind, werde von vielen Bürgern heute nicht mehr wahrgenommen, oft als selbstverständlich vorausgesetzt,
konstatierte der Pressevereinsvorsitzende. Dabei schätze ein Journalist Informationen für den Leser, Hörer und Zuschauer ein, bewerte für ihn und stelle die Neuigkeiten in einen Zusammenhang, damit der Bürger
besser entscheiden kann, was er von Politik, Wirtschaft, Sport und Kultur halten kann. Hinse: „Wir müssen den Menschen in Münster und dem Münsterland, unseren Lesern, Hörern und Zuschauern, immer wieder
deutlich machen, dass Journalistinnen und Journalisten unter wahrlich nicht immer leichten Bedingungen ihnen seit weit mehr als 100 Jahren präzise Informationen und Wissen beschaffen. Es ist ein harter Beruf,
gerade hier im Münsterland in der Fläche.“
Und das habe sich trotz aller Technisierung in den vergangenen 100 Jahren nicht verändert. Die Medienbranche leidet derzeit unter Konzentrations-prozessen.
Zudem müsse der rasante Aufstieg des Mediums Internets und der Wandel in der Werbewirtschaft verarbeitet werden. Hinse: „Wie der Alltag von Journalisten in fünf Jahren aussieht, wagt jetzt kaum jemand ernsthaft
zu beschreiben.“ Es sei durchaus möglich, dass in wenigen Jahren Fernsehen, Internet, Radio und Zeitung zusammenwachsen. Auch im Münsterland.
Beim Kampf um die Arbeitsplätze der münsterschen
Lokalredakteure der Münsterschen Zeitung im Frühjahr dieses Jahres habe sich gezeigt, erklärte der DJV-Landesvorsitzende Helmut Dahlmann, wie wertvoll Solidarität unter Journalisten ist. Schlagkräftig habe der
Presseverein Münster-Münsterland zusammen mit dem Deutschen Journalisten-Verband auf die beispielslose Ablösung einer kompletten Redaktion durch deren Dortmunder Arbeitgeber reagiert. Und daran werde sich der DJV
in anderen Fällen orientieren, wenn Arbeitgeber in der Medienbranche sich sang- und klanglos aus zwischen ihnen und und dem DJV vereinbarten Tarifverträgen verabschieden wollen.
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18.10.2007 - „Unser Beruf: Informieren“ – so lautet der Titel des
Jubiläumsbuchs, das der Presseverein Münster-Münsterland zu seinem 100-jährigen Bestehen herausgegeben hat. Auf einer Pressekonferenz am Donnerstag (18. Oktober) in Münster stellte Reimar Bage, früher
stellvertretender Chefredakteur der Westfälischen Nachrichten und Leiter einer Geschichts-Arbeitsgruppe von erfahrenen Pressevereins-Mitgliedern, zusammen mit dem Geschäftsführer des Dialog-Verlags Münster, Ralf
Thier-Hinse, das druckfrische Buch vor.
Pressevereins-Mitglieder wie Maria Urbancyzk, Reimar Bage, Günter Graf, Alfred Große Hüttmann, Adolf Johanterwage und Hans Lok hatten sich in den vergangenen
Monaten auf die Suche gemacht, um zu dokumentieren, was münsterländische Journalisten bewegt hat. Die großen Fragen des Journalismus und die Zeitläufte in Deutschland, Westfalen und dem Münsterland spiegeln
sich in ihren Texten ebenso wie grandiose Pressebälle und stimmungsvolle Sommerfeste des Pressevereins wider. Zeitzeugen haben sich erinnert, Text-Schätze wiederentdeckt und die 100-jährige Geschichte des
Pressevereins lebendig gemacht. Mit Unterstützung einer Reihe namhafter Sponsoren aus der Region wurde dieses Jubiläumsbuch möglich gemacht, das im münsterschen Dialogverlag erscheint.
Beinahe hätte der
Presseverein nämlich sein historisches Jubiläum verpasst. „Wir wollten dieses Jahr eigentlich nur unser 60-Jähriges – wie wir inzwischen wissen – der Neugründung feiern“, erklärte der Vereinsvorsitzende
Werner Hinse. „Deshalb stehen wir nun am Ende des 100. Jahr unseres Bestehens in einer 100-jährigen Tradition, der wir uns als Verein und Journalisten noch richtig bewusst werden müssen.“ Übrigens hatten auch
die Vorfahren das 50-Jährige des Vereins mit ein wenig Verspätung erst 1957 gefeiert. Hinses Kommentar: „Wer für den Tag lebt, schaut leider halt viel zu wenig zurück.“
Das soll sich aber künftig
ändern. Hinse: „Wir wollen uns künftig stärker als bisher um die Erforschung der Mediengeschichte der Region kümmern.“ Der Verein will daher künftig Nachwuchswissenschaftler bei der Erforschung der
regionalen Mediengeschichte unterstützen.
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Im historischen Festsaal des münsterschen Erbdrostenhofs will der Presseverein
Münster-Münsterland am Samstag, 27. Oktober 2007 zusammen mit vielen Mitgliedern an die wichtige gesellschaftliche Aufgabe von Journalisten erinnern, die seit über 100 Jahren den Bürgern die Informationen und
das nötige Wissen für ihre Entscheidungen liefern.
Der Vorsitzende des Pressevereins, Werner Hinse, wird nach dem derzeitigen Anmeldestand schon weit über 100 Mitglieder, Gäste und Sponsoren begrüßen
können. Angemeldet hat sich unter anderem auch der neue münstersche Regierungspräsident Dr. Peter Paziorek.
Nach Grußworten des „Hausherrn“ im Erbdrostenhof, Dr. Wolfgang Kirsch, Direktor des
Landschaftsverbands Westfalen-Lippe, und des Bundes-vorsitzenden des Deutschen Journalisten-Verbands, Michael Konken, wird Prof. Dr. Achim Baum, Professor für Öffentlichkeitsarbeit und Journalismus am Institut
für Kommunikationsmanagement der Fachhochschule Osnabrück, den Festvortrag halten.
Baum beschäftigt sich mit Fragen journalistischer Ethik und ist ein beredter Verfechter umfassender publizistischer
Selbstkontrolle in unserer Gesellschaft. Als Journalist arbeitete Baum schon während des Studiums an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (in den Fächern Publizistik, Geschichte, Soziologie und
Niederländische Philologie) für verschiedene Tageszeitungen und später viele Jahre für die Nachrichten- und die Wirtschaftsredaktion von RIAS-TV, Berlin (später: Deutsche Welle-tv). Im April 2001 übernahm er
die Professur für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Münster in Vertretung. Baum ist auch Vorstands- und Gründungsmitglied des Vereins zur Förderung der Publizistischen
Selbstkontrolle (FPS).
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Die Aufgabe des Pressevereins Münster-Münsterland hat sich in den 100 Jahren
nicht verändert: „Wir sind die Lobbyisten für alle Journalistinnen und Journalisten und den Journalismus in der Region. Denn Journalisten sind nicht verzichtbar. Sie haben eine verantwortungsvolle
gesellschaftliche Aufgabe.“
Im historischen Festsaal des Erbdrostenhofs mit seiner begrenzten Sitzplatzzahl will der Presseverein mit Mitgliedern und Bürgern an die wichtige gesellschaftliche Aufgabe von
Journalisten erinnern, die seit über 100 Jahren den Bürgern die Informationen und das nötige Wissen für ihre Entscheidungen liefern. Nach Grußworten des „Hausherrn“ im Erbdrostenhof, Dr. Wolfgang Kirsch,
Direktor des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe, und des Bundesvorsitzenden des Deutschen Journalisten-Verbands, Michael Konken, wird Prof. Dr. Achim Baum, Professor für Öffentlichkeitsarbeit und Journalismus am
Institut für Kommunikationsmanagement der Fachhochschule Osnabrück, den Festvortrag halten.
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Baum (Foto links) beschäftigt sich mit Fragen journalistischer Ethik
und ist ein beredter Verfechter umfassender publizistischer Selbstkontrolle in unserer Gesellschaft. Als Journalist arbeitete Baum schon während des Studiums an der Westfälischen Wilhelms-Universität
Münster (in den Fächern Publizistik, Geschichte, Soziologie und Niederländische Philologie) für verschiedene Tageszeitungen und später viele Jahre für die Nachrichten- und die Wirtschaftsredaktion
von RIAS-TV, Berlin (später: Deutsche Welle-tv). Im April 2001 übernahm er die Professur für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Münster in Vertretung. Baum ist auch
Vorstands- und Gründungsmitglied des Vereins zur Förderung der Publizistischen Selbstkontrolle (FPS).
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Bei der Feier werden auch die ersten druckfrischen Exemplare des Jubiläumsbands
„Unser Beruf: Informieren“ durch Reimar Bage, Leiter der Arbeitsgruppe des Pressevereins und früher Stellv. Chefredakteur der Westfälischen Nachrichten/ZGM, überreicht, die dann allen Mitgliedern des
Pressevereins in den Tagen darauf per Post frei Haus zugestellt werden. Erfahrene Mitglieder des Pressevereins, unter anderem Reimar Bage, Günter Graf, Alfred Große Hüttmann, Adolf Johanterwage, Hans Lok und
Maria Urbancyzk, haben sich in den vergangen Monaten für einen Jubiläumsband auf die Suche gemacht, um zu dokumentieren, was münsterländische Journalisten in den vergangenen 100 Jahren bewegt hat. Die großen
Fragen des Journalismus und die Zeitläufte in Deutschland, Westfalen und dem Münsterland spiegeln sich in ihren Texten ebenso wie grandiose Pressebälle und stimmungsvolle Sommerfeste des Pressevereins. Zeitzeugen
haben sich erinnert, Text-Schätze wiederentdeckt und die 100-jährige Geschichte des Pressevereins lebendig gemacht. Mit Unterstützung einer Reihe namhafter Sponsoren aus der Region wurde dieses Jubiläumsbuch
möglich gemacht, das im münsterschen Dialogverlag erscheint.
Die Anmeldefrist für die Teilnahme am Festakt ist beendet (15. Oktober 2007).
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