Die fünf Preisträger des Journalistenpreises Münsterland 2010 stehen fest. Die Jury hat am Montag in Münster 25 Beiträge aus deutschsprachigen Medien als preiswürdig nominiert. Mit dem Journalistenpreis werden zum sechsten Mal herausragende journalistische Arbeiten geehrt, die sich mit dem Münsterland auseinandersetzen. Die fünf Preisträger werden traditionell erst am Abend der Preisverleihung am 30. September in Münster bekanntgegeben.
Journalisten von Funk, Fernsehen und Tageszeitungen des Münsterlands sichten in den nächsten Wochen 290 Beiträge, die für den Journalistenpreis Münsterland 2010 eingereicht worden sind. Eine Jury mit Kollegen aus der Region sichtet und sortiert in einer ersten Runde die Beiträge von 106 deutschsprachigen Journalisten, die sich in ihrer Arbeit mit dem Münsterland auseinandergesetzt haben.
Der Journalistenpreis Münsterland ist in diesem Jahr zum sechsten Mal ausgeschrieben worden und wird damit seinem Ruf als einer der erfolgreichen Journalistenpreise Deutschlands gerecht. 104 Journalistinnen und Journalisten haben beim Wettbewerb 2010 insgesamt 290 Arbeiten eingereicht. Der Rekordboom des letzten Jahres wurde somit gehalten.
„Wir sollten aber jetzt vorne dabei sein, das Denken nicht den Verlagen und Sendern überlassen“, forderte der Vorsitzende des Pressevereins Münster-Münsterland, Werner Hinse, auf der Generalversammlung von seinen Kollegen einen stärkeren Einsatz für den Journalismus. Wenn Verlagsmanager jetzt ernsthaft über „Fingerfood-Journalismus im Smartphone-Zeitalter“ diskutieren wollten, sei es für Journalisten dringend geboten, sich für journalistische Prinzipien einzusetzen, stellte Hinse vor den über 40 Besuchern des Jahrestreffen, standesgemäß im Zeitschriftenlesesaal der münsterschen Stadtbücherei, weiter fest.
Zum sechsten Mal startet der Journalistenpreis Münsterland. Er hat sich zum einem der höchstdotierten Regionalwettbewerbe Deutschlands gemausert. Die Organisatoren wünschen sich, die Rekordbeteiligung der vorigen Runde zu übertrumpfen. Bewerbungen können bis zum 30. April eingereicht werden.
Am Ende hatte das Seminar die Größe, die sich Referentin Constanze Hacke gewünscht hatte. Im Raum Buldern des Jugendgästehauses Münster im Sichtweite des an dem Morgen des 14. November wenig wirtlichen Aasees saßen mit der Kölner Wirtschaftsjournalistin, Dozentin und Moderatorin zehn jüngere Mitglieder des Pressevereins Münster-Münsterland.
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